Portrait der Schule

Die Landesberufsschule für Hotel- und Gaststättenberufe ist einer von vier Berufsschulstandorten für Hotellerie- und Gaststättenberufe in Baden Württemberg. Da der Einzugsbereich der Schule relativ groß ist, er reicht im Norden z.B. bis Tübingen, wird der Unterricht in Blöcken erteilt, d.h. die Auszubildenden sind zweimal im Schuljahr für insgesamt elf Wochen am Schulstandort im Unterricht. Wir sind keine eigenständige Schule, die Grundstufe (erstes Ausbildungsjahr) ist ein Teil der hauswirtschaftlichen Schule (Droste-Hülshoff-Schule) in Friedrichshafen, die Fachstufen (zweites und drittes Ausbildungsjahr) sind Teil der dortigen gewerblichen Schule (Claude-Dornier-Schule).

Seit 1977/78 zunächst in Friedrichshafen beheimatet, wurde aufgrund der Raumnot im dortigen Berufsschulzentrum nach neuen Unterbringungsmöglichkeiten für die Fachklassen der Hotel- und Gaststättenberufe gesucht. Nach dem Scheitern der Pläne, ein Europäisches Bildungszentrum mit Hotelbetrieb zu errichten, ergab sich als kostengünstigste Lösung der Um- und Ausbau der bis 1997 bestehenden kreiseigenen Landwirtschaftsschule und des Landwirtschaftsamtes in Tettnang. In diesem historischen Gebäude wurde die Landesberufsschule für Hotel- und Gaststättenberufe am 18. Mai 2001 eingeweiht.

Unser Schulgebäude wurde 1953 als Landwirtschaftsschule in einmalig schöner Aussichtslage auf einem der drei Moränehügel Tettnangs mit einer für damalige Verhältnisse aufwändigen künstlerischen Ausstattung errichtet. Dieser Bezug zu unserer bodenständigen heimischen Landwirtschaft und unsere Lage in der Weinstraße, an der historischen Rebhalde gegenüber dem Schloss der Grafen von Montfort sind uns Erbe und Verpflichtung, Neues in Bewährtem zu wagen und Wertvolles im Alten zu bewahren.

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Historische Zeitungsartikel über die Landesberufsschule Tettnang